Freitag, 25. September 2015

Mittwoch 16.09. wieder zu Hause :-)

Geschafft!
am Mittwoch Abend sind wir wohlbehalten zu Hause angekommen.

Am Montag haben wir es bis ca 80 km vor Genf geschafft. Die Hotelsuche erwies sich etwas schwierig, es gab nämlich nichts, also sind wir dann um ca 21 Uhr auf einen Campingplatz gefahren und haben dort unsere letzte Nacht verbracht.
Dienstag früh dann erst noch ein bisschen französischen Käse und Wein als Mitbringsel eingekauft und dann sind wir weitergefahren. Durch die Schweiz ging es flott, mit Vignette konnten wir auf die Autobahn und sind pünktlich wie geplant in Schopfheim angekommen.

Dort haben wir erst sehr gut gegessen, Gabi danke dafür :) Bei einem Gläschen Wein ein paar Fotos und Filme vom Urlaub gezeigt und Gabi versucht zu überzeugen, dass sie den Gorges de Galamus auch unbedingt mal fahren müssen.

Die geplante Tour mit Gabi und Wolfgang am Mittwoch musste leider auch ausfallen, da Wolfgang arbeiten musste und das Wetter auch alles andere als schön war. Also sind wir zu Mittag dann in Richtung Österreich aufgebrochen. Wieder quer durch die Schweiz, Deutschland und nach Hause.

Donnerstag war dann Wäsche waschen und Bus ausräumen angesagt. Am Abend war aber alles wieder erledigt und wir hatten noch ein gemütliches Wochenende zum Urlaubsausklang vor uns.
Das ist leider nicht so gelaufen wie geplant, aber das ist eine andere Geschichte ;)

Zum Abschluss noch eine kleine Zusammenfassung der Daten:
wir sind gefahren:
Mit dem Bus: ca. 4.800 km durch Deutschland, Schweiz, Frankreich und Spanien.
mit dem Motorrad: knapp 2.000 km

waren in 5 Hotels und auf 3 Campingplätzen.

Es war ein sehr schöner Urlaub aber auch anstrengend.
Spanien ist ein sehr schönes und großes Land, das viel mehr zu bieten hat als diese überfüllten Strände mit den Hotelburgen. Schade, dass die meisten Leute nichts anderes kennen.

Ich persönlich fand die Spanier etwas distanziert, was aber auch daran liegen mag, dass wir die Sprache nicht sprechen. Es wird mich aber nicht daran hindern, wenn sich die Gelegenheit ergibt, wieder hinzufahren. Barcelona und Madrid würde ich schon auch gerne einmal ansehen.

Danke an alle Mitleser, dass ihr so lange durchgehalten habt :)





Montag 14.09. auf nach Hause

Für heute war ursprünglich noch eine kleine Tour am Vormittag geplant, allerdings ist das Wetter schlecht, es regnet immer wieder. Darum haben wir  jetzt unsere sieben Sachen gepackt und werden uns auf den Heimweg machen.
Die nächste Station ist Schopfheim, wo wir Freunde besuchen wollen.
Aufgrund der hohen Kosten der Mautstraßen mit unserem Bus werden wir die Landstraßen nehmen, das sind ca 14 Stunden Fahrt (~ 1000 km).
Wir werden sehen, wie weit wir heute noch kommen, einmal werden wir unterwegs noch übernachten und dann am Dienstag Nachmittag hoffentlich in Deutschland ankommen.

Sonntag, 13.09. Gorges de Galamus


Heute gabs ein weiteres und auch das letzte Highlight unseres Urlaubes.
Den Gorges de Galamus - eine Schlucht in Frankreich, die nach den Fotos und Beschreibungen zu urteilen, die wir im Internet gefunden haben, ein Traum sein muss. Dementsprechend waren die Erwartungen hoch.

Es gibt dort eine Einsiedelei, die aber nicht mehr bewohnt ist, eine tolle Schlucht und eine Straße, die in den Felsen hineingehauen wurde ...
Unsere einzige Angst war, dass das Wetter nicht mitspielt und ein kleines bisschen Angst meinerseits vor der Höhe. Ich  hab so steile Abhänge nicht besonders gerne, da kommt immer die Höhenangst durch.  ......
.. aber ich war mutig, wir haben auf den Wettergott vertraut, dass es zumindest nicht regnet, und wie es so schön heißt: VENI, VIDI, VICI!!!
Das Wetter war zwar etwas trüb, warum die Fotos etwas grau sind, aber es war warm und trocken. Keine Ahnung wie tief es in die Schlucht runter geht, es ist tief, seeeeeehr tief , aber es war phantastisch, wir wurden nicht enttäuscht.

Es wird empfohlen, die Straße zu Fuß zu durchwandern wegen der engen und sehr kurvigen Straße (ca 2-3 km also nicht sehr weit)
Da es selbst mit dem Motorrad schwierig ist anzuhalten um Fotos zu machen sind wir erst mal durchgefahren. Am Ende haben wir das Motorrad abgestellt und sind nochmal zu Fuß hin und zurück marschiert. Die kleine Einsiedelei, die in den Berg gebaut wurde haben wir natürlich auch besichtigt - eine nette kleine Wanderung in Motorradklamotten - wie soll ichs sagen,  kalt war uns nicht ;-) Aber es hat sich gelohnt.

Hier ein paar Eindrücke, leider ist es auf Fotos nie so beeindruckend, wie in natura.





zuerst ein kleiner Bach in den Bergen ein paar Meter
unterhalb der Straße, sehr idyllisch



Bildunterschrift hinzufügen

Bildunterschrift hinzufügen

unten der Fluss, oben die Straße




ein kleiner Höhenvergleich  - rechts oben in dem Stern ist ein Auto 

die Einsiedelei

der kleine Wanderweg von der Einsiedelei nach oben oder unten, je nachdem von welcher Richtung

Wanderweg

schon bei dem kleinen Mini wirds eng, sollte jemand entgegen kommen

zum Abschluss noch eine Fahrt durch die Weinberge


Samstag, 12. September 2015

Samstag 12.9. weiter nach Quillan (Frankreich)

Für heute ist der erste Teil des Aufbruches in Richtung Heimat geplant. Von Torla (Spanien) nach Quillan (Frankreich) - ein großer Vorteil, hier kann ich mich wieder verständigen :-D

Das Wetter ist schlecht, es regnet schon am Morgen und wir freuen uns, dass wir den richtigen Tag für die Etappe mit dem Bus gewählt haben. Der Wetterbericht für morgen ist nämlich um einiges besser. Also ca 350 km weiter in Richtung Heimat - 6 Std. Fahrt!

Zwischenstand bei Ankunft im Hotel:
gut 3.000 km mit dem Bus und ca. 1.700 km mit dem Motorrad!!!

Wir sind mit dem Bus natürlich nicht über den Pass gefahren, sondern durch den Tunnel, aber wie auch schon gestern, die französische Seite der Strecke war einfach schöner. Wenn wir mal wieder in diese Gegend kommen, werden wir auf der französischen Seite der Pyrenäen bleiben, das steht fest.

Gegen 17 Uhr sind wir im Hotel angekommen.
Quillan ist eine kleine Stadt mit einem alten Stadtkern, Schloss aus dem 12. Jhd, die Kirche aus dem 16.Jhd. sonst teilweise ziemlich heruntergekommen, aber die Menschen sind freundlich und das Hotel in Ordnung.

Zum Abendessen verschlägt es uns in ein kleines Restaurant in dem kurze Zeit später eine Gruppe von 42!! Engländern (und -Innen) einfallen. Sehr ungewöhnlich, aber es gibt hier so viele Autos mit britischem Kennzeichen, keine Ahnung warum.
Das Essen war ausgesprochen gut und wir überlegen ob wir morgen nochmal hingehen sollen.

Hier ein paar Eindrücke von der Fahrt:








der Tunnel nach Frankreich - es darf immer nur in einer Richtung durchgefahren werden obwohl zwei Spuren vorhanden sind.




eine typische Allee


Schlösser wie dieses gibt es hier massenhaft

Quillan, das Schloss, die Kirche und der Ort:

hier ist es gemütlich



das verfallene Schloss

die Kirche


Blick auf den Ort vom Schloss aus




Freitag 11.9: einmal Frankreich und zurück

Heute morgen sieht es schon wieder freundlicher aus, die Sonne lacht zwischen den Wolken durch und wir entscheiden uns die Tour zu fahren, die für gestern geplant war.

Vom Hotel aus nach Biescas, weiter über den  Col du Pourtalet (1794 m) nach Frankreich und über den Col du Somport / Puerto de Somport (Höhe 1632 m ) wieder zurück nach Spanien und ins Hotel.

Die Strecke ist ein Traum. Vor allem auf der französischen Seite. Dort sind zwar de Straßen nicht so schön ausgebaut, aber es ist dadurch auch viel ursprünglicher und uriger. Die Route führt durch zwei Schluchten, die Berge entlang. Auf der französischen Seite hatten wir eine nette Begegnung mit zwei  Schafherden, die gerade über die Landstraße ins Tal getrieben wurden. Quer über bzw. mitten auf der Straße. Aber alles ganz entspannt, kein Stress gar nichts.

Am Ende der Tour haben wir noch einen kleinen Abstecher über eine Nebenstraße Richtung Esposa gemacht, weil die bei einer Route so vorgeschlagen wurde. Die hätten wir uns sparen können, sie war zwar kurvenreich, aber aufgrund des schlechten Zustandes der Straßen nur sehr langsam zu befahren und auch landschaftlich nicht besonders aufregend. Da hatten wir viel schönere Routen,

Sonst war es eine tolle Route und das Wetter hat auch super mitgespielt, meist sonnig und angenehm warm.


Col du Pourtalet, da wurde es kurz mal dunkel am Himmel



 Col du Somport 






Freitag, 11. September 2015

Donnerstag 10.09: Sightseeing im Regen

Es hat uns doch erwischt - heute morgen beim aufwachen hat es geregnet. Und nicht ein bisschen getröpfelt, nein, so richtig schöner Regen, alles trüb und nass :-(

Also haben wir unsere Planung für heute erstmal umgeworfen und die Tour über die beiden Pässe nach Frankreich und zurück verschoben. Wir hatten noch eine kürzere Alternativroute geplant, da der Wetterbericht gestern schon nicht so gut war.

Erstmal frühstücken gehen und sehen wie es weiter geht. Gegen Mittag wurde es heller und die Sonne kam durch, also haben wir uns (naja, besser gesagt Kurt hat) entschieden, doch die kleine Runde zu wagen. Sind ja nur 3,5 Stunden Fahrzeit.

Also gut, dann sind wir los. Tja und es kam wie es kommen musste. Es begann zu regnen, nur ein bisschen, darum wir sind tapfer weiter gefahren. Nach kurzer Zeit hat es sogar aufgehört und wir haben uns gefreut, dass wir doch Glück haben. Aber wie heißt es so schön, zu früh gefreut, Als wir eine kleine Rast eingelegt haben begann es so richtig zu schütten.

Also haben wir die Route verkürzt und sind noch ca 1 Std. durch den Regen gefahren und nass bis auf die Unterwäsche im Hotel eingetroffen.

Fotos gibt es deshalb natürlich nicht viele, aber eine schöne Schlucht haben wir gesehen.

Schade ist, dass die  Strecke eigentlich wunderschön zu fahren war, aber bei strömendem Regen macht es einfach keinen Spaß. Wir sind bekennende Schönwetter-Fahrer.


die drohenden Gewitterwolken



Mittwoch 9.9. von Pamplona nach Torla

Heute war es wieder an der Zeit weiter zu ziehen.
Ursprünglich hatten wir noch eine Tour an den Atlantik geplant, haben uns aber aufgrund der Wettervorhersage umentschieden und sind gleich nach Torla gefahren.

Die Fahrt hierher war äußerst interessant, vor allem die letzten ca 25 km von Biescas nach Torla, Kleine Straße, super Aussicht und Kurve an Kurve. Für das Motorrad eine tolle Strecke. Mit dem Bus sehr interessant. ;-) Aber wir sind gut gelandet.
Aufgrund der Witterung übernachten wir nun nicht mehr im Bus, da es nachts ziemlich kühl wird und wir dafür nicht ausgerüstet sind.

Da die Strecke von Pamplona nach Torla nicht sehr lang war, waren wir bereits um 12:30 im Hotel. Also schnell das Zimmer bezogen, das Motorrad entladen und am Nachmittag noch eine kleine Runde gedreht.

Auf dem Plan stand das Kloster von San Juan de la Peña. Ein altes Kloster, das in die Felsen hinein gebaut wurde.Inzwischen ist es unbewohnt und es gibt ca. 1,5 km weiter ein neues. Allerdings ist es noch immer sehenswert.

Die Route zum und vom Kloster war wie zu erwarten wieder schön zu fahren. Auf einem Teil der Strecke war die Straße eher schlecht und sehr holprig, aber die schöne Landschaft hat uns dafür entschädigt.

Ein paar Eindrücke von der Fahrt:
eines der vielen Dörfer, die hier immer auf den Bergkuppen stehen

Ein Stausee mit relativ wenig Wasser indem man die Grundmauern der gefluteten Häuser erkennen kann
die ersten Berge sind in Sicht

das Kloster San Juan de la Peña






ein paar wenige Fresken sind noch erhalten








auf dem Weg dorthin haben wir auch noch ein kleines Dorf mit einer hübschen Kirche entdeckt.

die Umgebung - Berge, was sonst ;-)





hübsche Schornsteine